Wissenswertes über Goldnuggets und Gold
Gold Nuggets
Als Nugget bezeichnet man einen Goldklumpen, der auf natürliche
Weise entstanden ist. Sie kommen in Seifen vor und sind normalerweise
staub- oder korngroß.
Die beiden größten Goldnuggets sind der Riesennugget
Holtermann Nugget aus Australien, der im Oktober 1872 gefunden
wurde und 214,32 kg wog, und ein Nugget aus Chile mit mehr als
153 kg.
Im Ural (Russland) wurde 1843 ein 12 kg schwerer Platinnugget
gefunden. Entstehung
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Schon lange ging man davon aus, dass Goldnuggets durch bakterielle
Aktivitäten zustande kommen. Bestimmte Bakterien wandeln für
sie giftiges gelöstes Gold in ungiftiges metallisches Gold
um, das sie ausscheiden.
Gold / Gold
gediegen
Gold gehört zu den seltensten Elementen unseres Lebensraumes.
Sein Anteil an der festen Erdkruste beträgt etwa 4 mg/t. Im
Meerwasser ist Gold in Konzentrationen um 0,01 mg/m3 enthalten.
Das meiste Gold kommt gediegen vor (meist sind die Goldflitter
mikroskopisch klein), und zwar ist es fast immer mit Silber legiert.
Da Gold u.a. gediegen vorkommt, lebhaft glänzt und leicht
verformt werden kann, ist es schon in vorgeschichtlicher Zeit aufgesammelt
und zu den mannigfaltigsten Zwecken verwendet worden. Die ältesten,
in größerer Zahl erhaltenen Objekte aus Gold stammen
aus den Königsgräbern von Ur (Mesopotamien, 2500 v. Chr.),
doch ist die Gold-Verarbeitung seit etwa 4000 v. Chr. bekannt.
Die Griechen unternahmen schon um 1350 v. Chr. einen Kolonialzug
zur Erbeutung von Gold an die Küsten des Schwarzen Meeres,
der zur Argonautensage Anlass gab. Die ersten Gold-Münzen
wurden etwa 650 v. Chr. in orientalischen Ländern geprägt.
Der Name des Elements leitet sich ab von lat.: aurum = Gold; dtsch.
Bez. über indogerman.: Ghel = gelblich, schimmernd, blank.
Vorkommen
Das meiste Gold wird derzeit in Südafrika gefördert,
gefolgt von den USA, Australien und der Russischen Föderation.
In Europa gibt es keine nennenswerte Förderung von Gold.
Rang |
Land |
Fördermengen (in t)1
2003
|
Fördermengen (in t)2
1995
|
1 |
Südafrika
|
420 |
524 |
2 |
Vereinigte Staaten
|
277 |
320 |
3 |
Australien
|
262 |
254 |
4 |
Russ. Föderation
|
180 |
132 |
Goldwaschen
Das einfachste Verfahren zur Goldgewinnung nutzt die hohe Dichte
des Metalls. Beim sogenannten Goldwaschen wird das Gold meist
aus Flussablagerungen gewonnen. Dabei werden goldhaltiger
Sand oder zermahlenes Gestein mit Wasser aufgeschlämmt. Da
Gold schwerer als der umgebende Sand ist, setzt sich das Gold
schneller am Boden ab und kann so abgetrennt werden. Durch
Einbringen von Fellen in die abströmende Flüssigkeit
verfangen sich dann auch kleinste Goldpartikelchen in den Fellhaaren
und erhöhen die Ausbeute. Das einfache Verfahren geht
der weiteren Ausnutzung der goldführenden Sande und Schlämme
voraus. Es wird teilmechanisiert an Land durchgeführt,
aber auch mit dieselgetriebenen Schwimmbaggern, die mit Saugpumpen
und Rüttlern ausgerüstet auch direkt im Fluss arbeiten.
Die Hobby-Goldsucher von heute wenden meist dieses Verfahren
an. Dessen Nachteil besteht jedoch in der geringen Ausbeute
bei großem Zeitaufwand des Goldsuchers. Der Vorteil dieser
Methode ist die zuverlässige Ausbeute an groben Goldteilchen,
die bei der Cyanidlaugerei nicht vollständig erfasst werden.
Goldpreis
Der Goldpreis wird in London seit dem 18. Jahrhundert fixiert.
Seit dem 12. September 1919 treffen sich wichtige Goldhändler
in einer Rothschild-Bank in London, um den Goldpreis formal zu
fixieren. Seit 1968 gibt es ein weiteres tägliches Treffen
in der Bank um 15 Uhr Londoner Zeit, um den Preis zur Öffnungszeit
der US-Börsen erneut festzulegen.
Im Januar 1980 erreichte der Goldpreis angesichts der Krise
im Iran und des sowjetischen Einmarsches in Afghanistan seinen
historischen
Höchststand mit 850 US-Dollar pro Unze.
Wichtige Faktoren, die auf den Goldpreis Einfluß nehmen sind
der Ölpreis und der aktuelle Kurs des US-Dollar, da Gold in
dieser Währung gehandelt wird.
Bei Inflationsgefahren
ist Gold in aller Regel eine sichere Anlageform.
Physikalische und chemische Eigenschaften
Gold besteht aus nur einem stabilen Isotop und gehört damit
zu den 22 Reinelementen.
Das Schwermetall ist unlegiert weich wie Zinn. Es wird
von Säuren
im Allgemeinen nicht angegriffen; eine Ausnahme bildet das Säuregemisch „Königswasser“,
eine Mischung aus Salzsäure und Salpetersäure. Die Halogene
Chlor, Brom und Iod vermögen Gold zu lösen, letzteres
sogar in alkoholischer Lösung.
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